30.04.12

Martin Schulz verewigt sich im Goldenen Buch der Stadt

Quelle: Presseamt der Stadt Bonn

Im Rahmen eines Empfangs mit rund 40 geladenen Gästen im Gobelinsaal des Alten Rathauses hat sich der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, ins Goldene Buch der Stadt Bonn eingetragen.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, trug sich im Alten Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Bonn ein. (Fotos N. Fiegel)

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (rechts) überreichte Martin Schulz als Andenken Beethovens Neunte. (Fotos N. Fiegel)

"Sie gelten als ein Politiker, der keine Konfrontation scheut und genießen über alle Parteigrenzen hinweg großen Respekt und Anerkennung", sagte Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch zu Martin Schulz. "Ihrer sympathischen und volksnahen Art merkt man noch immer an, dass Sie elf Jahre als Bürgermeister der Stadt Würselen Politik ganz nah am Bürger gemacht haben." Die Erfahrungen, die Schulz auf kommunaler Ebene sammeln konnte, würden ihm heute für seine Europapolitik sehr zu Gute kommen.

Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede die lange europäische Tradition der Stadt und - in fünf Jahrzehnten als Regierungssitz - die Bedeutung Bonns für den europäischen Dialog. Als Beispiele nannte Nimptsch die Aussöhnung mit Frankreich und die Integration Deutschlands in die Europäische Union.

"Bonn ist Partner und Verbündeter"

"Vielen Dank für die große Ehre, hier empfangen zu werden", schrieb Martin Schulz in das Goldene Buch der Stadt. Für jeden Europäer, sagte der Präsident des Europäischen Parlaments, sei Bonn "eine ganz besondere Stadt". Mit Blick auf die sich wandelnde Stimmung in Europa und die in seinen Augen ungerechtfertigte Kritik an Deutschland betonte Schulz, das Friedenswerk, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschaffen worden sei, müsse nun gemeinsam ergänzt werden im Ringen um soziale Gerechtigkeit in Europa. Und Bonn sei dabei Partner und Verbündeter.

Nicht nur die Vergangenheit, auch die Gegenwart Bonns wird, so Jürgen Nimptsch, an vielen Stellen von Europa geprägt: Die Bundesstadt ist Sitz einer Vertretung der Europäischen Kommission und des Zentrums für Europäische Integrationsforschung. "Darüber hinaus sind wir froh über die große Zahl europäischer und europapolitisch aktiver Akademien, Stiftungen, Clubs, Verbände und Vereine, die in unserer Stadt engagiert sind", betonte Jürgen Nimptsch.
"Besondere Verpflichtung für Bonn"

Für den Bonner Oberbürgermeister kann Europa nur gemeinsam mit den Menschen gelingen. "Wir werden daher weiterhin im offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern für Europa werben. Für Bonn als internationale Stadt im Herzen Europas ist das eine ganz besondere Verpflichtung", sagte Jürgen Nimptsch und überreichte Martin Schulz als Andenken Beethovens Neunte, deren Thema des letzten Satzes "An die Freude" Grundlage für die Europahymne sei.

Martin Schulz gehört dem Europäischen Parlament seit 1994 an. Er ist der sechste Deutsche als Präsident des Europäischen Parlaments. Vor ihm haben sich bereits sechs seiner Vorgänger in das Goldene Buch der Stadt Bonn eingetragen: Robert Schuman, Emilio Colombo, Simone Veil, Sir Henry Plumb, Dr. Egon Klebsch und Dr. Hans-Gert Pöttering.
Mit der Eintragung von Martin Schulz zählt die Sammlung im Goldenen Buch der Stadt Bonn aktuell 522 Signaturen.

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